Abfallmanagement
Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Wegwerfen. Mülltrennung ist gut, aber Müll vermeiden ist besser. Mehrwegkonzepte lassen sich im Kino sogar als Marketingmaßnahme einsetzen. Auch für den Einsatz von Werbematerialien gibt es umweltverträgliche Alternativen.
Abfallmanagement
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Mehrwert beim Marketing. Ein geringeres Müllaufkommen führt auch zu einer Entlastung des Personals, das nach jeder Vorstellung den Kinosaal aufräumen muss.
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Einheitliches Logo für Batterierücknahmesysteme
Die Batterie-Rücknahmestellen haben ein neues Logo zur einheitlichen Kennzeichnung der Rücknahme von Altbatterien entwickelt. Verbraucher*innen sind dazu verpflichtet, ihre Geräte-Altbatterien zurückzugeben. Im Jahr 2020 ist die Mindestsammelquote für Gerätebatterien von 45 Prozent in Deutschland nur knapp erfüllt worden.
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Replay: Grünes Kino „unverpackt“
Die Reduzierung von Verpackungen sowie der Einsatz von Mehrweglösungen sind auch an der Concession-Theke im Kino ein Thema. Bei dem Online-Seminar "Grünes Kino 'unverpackt'", zu dem der HDF gemeinsam mit der Initiative Grünes Kino der FFA und Boxoffice einlud, wurden gesetzliche Anforderungen und nachhaltige Lösungen für den Concession-Bereich präsentiert.
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Studie: Mehr Verpackungs abfall durch Papierverbunde
Ob im Bio-Laden oder an der Concession-Theke im Kino – bei den Serviceverpackungen von Bio-Artikeln und hochpreisigen Lebensmitteln geht der Trend zu Papierverbunden, die Verbraucher*innen eine bessere Umweltverträglichkeit suggerieren. Kunststoffbeschichtete Papierverpackungen haben jedoch keine gute Ökobilanz und sind nur begrenzt recyclingfähig.
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Best Practice: Moviac serviert Snacks in edlen Schalen
Im Moviac - Kino im Kaiserhof in Baden-Baden werden Snacks wie Popcorn in Keramikschalen serviert. Der knisterfreie Filmgenuss gehört in dem klangoptimierten Studiokino zum guten Ton. Gerade unserem Publikum ist es wichtig, Kino verantwortungsvoll zu genießen“, sagt die Kinobetreiberin Nathalie Somvile. „Dabei ist Öko nicht zwangsläufig teurer.“
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Erweiterte Pfandpflicht für Getränke verpackungen
In Deutschland sind im Jahr 2019 insgesamt 18,91 Millionen Tonnen Verpackungsabfall angefallen, die aus privaten Haushalten und gewerblichem Verbrauch stammen. Einen signifikanten Anteil daran besitzen Getränkeverpackungen. Abhilfe schaffen soll eine neue Pfandpflicht für Getränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall, die am 1. Januar 2022 eingeführt wird.
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