Concession
Die Auswahl und Präsentation des Sortiments an der Concession-Theke bietet die beste Möglichkeit, um dem Publikum nachhaltige Konzepte und Lösungen zu vermitteln. Im Concession-Bereich bekommt die Nachhaltigkeit im Kino für den Zuschauer ein Gesicht .
Keine Concession-Ware anzubieten, ist auch keine Lösung
Nachhaltigkeit fängt beim Einkauf der Produkte an. Regional hergestellte Getränke in Gläserm und Glasflaschen zu servieren und auf Plastikstrohhalme zu verzichten, sind Möglichkeiten, um das Sortiment an der Concession-Theke umweltverträglicher zu gestalten. Auch für Knabbereien, die im Kino angeboten werden können, gibt es leckere Alternativen.
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Best Practice: Saalbau Lichtspiele beziehen Concession-Produkte aus der Region
Bei dem Concession-Angebot in den Saalbau Lichtspielen in Heppenheim setzt der Kinobetreiber Jörg Fritz auf lokale Beschaffung und Abfallvermeidung. In dem Traditionshaus, das er in vierter Generation betreibt, werden Knabberartikel wie Nüsse und Lakritze in Gläsern mit goldenen und silbernen Schraubdeckeln angeboten.
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Gesetzliches Verbot für Greenwashing
Allgemeine Umweltaussagen, mit denen Unternehmen sich und ihren Produkten ein nachhaltiges Image verleihen möchten, sind seit dem 27. September 2026 verboten. Rechtlich geregelt ist das durch die EU-Richtlinie Empowering Consumers Directive (EmpCo). Auch Kinos sind gefordert, ihre Kommunikation hinsichtlich Umweltaussagen auf Greenwashing-Risiken zu prüfen.
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Best Pratice: Das Metro Kino in Kiel lockt mit leckerem Kinofrühstück
Das Metro Kino in Kiel verbindet den Filmgenuss mit kulinarischen Gaumenfreuden. Beim Frühstückskino im Retro Café werden selbstgebackene Kuchen, hausgemachte Marmeladen und Gemüseaufstriche aufgetischt. Die frischen Zutaten stammen von Erzeugern aus der Region und variieren saisonal.
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Best Practice: Die Filmbühne Waidhofen bezieht regional erzeugte Biotrinkhalme aus Stroh
Der österreichische Kinobetreiber Andreas Leitner bietet seinen Gästen in der Filmbühne Waidhofen Trinkhalme aus Stroh an, das auf einem Biohof im Salzkammergut gewachsen ist. Die Strohhalme werden mit einem umgebauten Bindemäher geerntet. Das Reinigen und Trocknen der Getreidehalme basiert rein auf Wasserdampf und erfolgt ohne chemische Zusatzstoffe.
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Neue Richtlinie für Nachhaltigkeits versprechen
Ob kompostierbare Kaffebecher oder CO2-kompensierte Lieferungen – längst nicht alle Umweltaussagen halten, was sie versprechen. Mit der Empowering Consumers Directive (EmpCo) schiebt die EU dem Greenwashing einen Riegel vor. Unternehmen, die ihre Produkte mit Nachhaltigeitsversprechen bewerben, müssen ihre Umweltaussagen künftig entsprechend belegen können.
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