Abfallmanagement
Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Wegwerfen. Mülltrennung ist gut, aber Müll vermeiden ist besser. Mehrwegkonzepte lassen sich im Kino sogar als Marketingmaßnahme einsetzen. Auch für den Einsatz von Werbematerialien gibt es umweltverträgliche Alternativen.
Abfallmanagement
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Mehrwert beim Marketing. Ein geringeres Müllaufkommen führt auch zu einer Entlastung des Personals, das nach jeder Vorstellung den Kinosaal aufräumen muss.
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Best Practice: Saalbau Lichtspiele beziehen Concession-Produkte aus der Region
Bei dem Concession-Angebot in den Saalbau Lichtspielen in Heppenheim setzt der Kinobetreiber Jörg Fritz auf lokale Beschaffung und Abfallvermeidung. In dem Traditionshaus, das er in vierter Generation betreibt, werden Knabberartikel wie Nüsse und Lakritze in Gläsern mit goldenen und silbernen Schraubdeckeln angeboten.
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Höhere Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen
Die Gewerbeabfallverordnung verpflichtet alle Unternehmen dazu, Abfälle in verschiedene Fraktionen zu trennen. Das Ziel ist, die Wertstoffe im Zuge der Kreislaufwirtschaft wiederzugewinnen. Ab 2030 dürfen in der EU nur noch Verpackungen auf den Markt gebracht werden, die mindestens zu 70 Prozent recyclingfähig sind.
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Salzwasserbatterie als Alternative zum Lithium-Ionen-Speicher
Natrium-Ionen-Batterien sind eine nachhaltige, sichere und wirtschaftliche Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus, um PV-Strom zu speichern. In Deutschland arbeitet ein Konsortium aus Wissenschaft und Industrie an der Fertigung der Natrium-Ionen-Batterietechnologie. Ein erster europäischer Natrium-Ionen-Gewerbespeicher mit 110 kWh Kapazität kommt aus Österreich.
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Best Practice: Die Filmbühne Waidhofen bezieht regional erzeugte Biotrinkhalme aus Stroh
Der österreichische Kinobetreiber Andreas Leitner bietet seinen Gästen in der Filmbühne Waidhofen Trinkhalme aus Stroh an, das auf einem Biohof im Salzkammergut gewachsen ist. Die Strohhalme werden mit einem umgebauten Bindemäher geerntet. Das Reinigen und Trocknen der Getreidehalme basiert rein auf Wasserdampf und erfolgt ohne chemische Zusatzstoffe.
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Höhere Transparenzpflichten für Verpackungen
Mit dem Inkrafttreten der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) am 12. August 2026 steigen die Informations- und Nachweispflichten für Verpackungen, für die technische Dokumentationen, Kennzeichnungsvorgaben und Konformitätsnachweise erbracht werden müssen. In Deutschland werden die Vorgaben in dem neuen Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz geregelt.
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