Abfallmanagement
Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Wegwerfen. Mülltrennung ist gut, aber Müll vermeiden ist besser. Mehrwegkonzepte lassen sich im Kino sogar als Marketingmaßnahme einsetzen. Auch für den Einsatz von Werbematerialien gibt es umweltverträgliche Alternativen.
Abfallmanagement
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Mehrwert beim Marketing. Ein geringeres Müllaufkommen führt auch zu einer Entlastung des Personals, das nach jeder Vorstellung den Kinosaal aufräumen muss.
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Best Practice: Im Kino am Tegernsee zahlt sich der Einsatz von Mehrwegschalen aus
Im Kino am Tegernsee ist es durch den Einsatz von wiederverwendbaren Schalen für Popcorn, Nachos und Nüsse gelungen, das Abfallaufkommen erheblich zu reduzieren. Die Mehrweglösung für die Snacks kommt beim Publikum sehr gut an. Die Reinigung der Schalen erfolgt in der hauseigenen Spülmaschine. Durch die Umstellung werden Kosten für die Papiertüten gespart.
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Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen
Mit der im Januar 2025 in Kraft getretenen Verpackungsverordnung will die EU das Recycling von Verpackungen verbessern. Bis 2030 müssen Kunststoffverpackungen zu 35 Prozent aus Rezyklaten hergestellt werden. Da im Kreislauf geführte Kunststoffe Verunreinigungen enthalten können, sind entsprechende Analysen für Lebensmittelverpackungen erforderlich.
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Best Practice: Kinopolis Hafencity setzt auf effiziente Inhouse-Spüllösung
Das neue Kinopolis in der Hamburger Hafencity mit zehn Kinosälen verfügt über eine Inhouse-Spüllösung. Seit der Eröffnung Ende April sind damit rund 36.000 Mehrwegbecher gereinigt worden. Dank einer Abwasser-Wärmerückgewinnung sowie einer Abluft-Wärmerückgewinnung beim Trockenvorgang werden der Energieverbrauch gesenkt und die Betriebskosten reduziert.
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Bioabfallverordnung: Weniger Kunststoffe in der Biotonne
Die regionale Kreislaufwirtschaft läuft nicht richtig rund. In den Bioabfall gelangen zunehmend Kunststoffe, die den Kompost verunreinigen. Um den Anteil von Fremdstoffen in Bioabfällen zu reduzieren, werden in der Bioabfallverordnung erstmals Obergrenzen definiert, wie hoch der Fremdstoffgehalt im angelieferten Bioabfall sein darf.
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Neues Recyclingverfahren für Photovoltaik-Module
Die Solardächer in Deutschland bergen ein riesiges Rohstofflager im Wert von vier Milliarden Euro in sich. Ein neues Verfahren beim Recycling von Photovoltaik-Modulen ermöglicht es, neben Glas und Aluminium auch Sekundärrohstoffe wie Silizium und Silber zurückzugewinnen. Im Kompetenzzentrum für PV-Recycling in Münster wird dies bereits praktiziert.
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