Abfallmanagement
Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Wegwerfen. Mülltrennung ist gut, aber Müll vermeiden ist besser. Mehrwegkonzepte lassen sich im Kino sogar als Marketingmaßnahme einsetzen. Auch für den Einsatz von Werbematerialien gibt es umweltverträgliche Alternativen.
Abfallmanagement
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Mehrwert beim Marketing. Ein geringeres Müllaufkommen führt auch zu einer Entlastung des Personals, das nach jeder Vorstellung den Kinosaal aufräumen muss.
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Die neue EU-Verpackungsverordnung räumt mit dem Verpackungsmüll auf
Die Tage von kleinen Kaffeesahne-Portionspackungen und Zuckertütchen, die zum Kaffee oder Tee gereicht werden, sind gezählt. Auch kleine Portionsbecher für Nacho-Dips aus Einwegplastik dürfen künftig nicht mehr an der Kino-Theke angeboten werden. Die neue EU-Verpackungsverordnung soll ab dem 1. Januar 2030 mit dem Verpackungsmüll aufräumen.
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Ein Monitoringsystem für Mehrwegbecher
Die Kreislaufwirtschaft im Kino läuft noch nicht richtig rund. Zahlreiche Kinobtreiber*innen klagen über einen anhaltenden Becherschwund. Für Abhilfe sorgen soll ein Monitoringsystem, bei dem ein nahezu unsichtbarer RFID-Chip in den Becher integriert wird. Die Tracking-und Tracing-Funktionalität kann unter anderem die Pfandabwicklung im Kino erleichtern.
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Umweltschonende Dämmung mit Holzschaumplatten
Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI hat ein neues umwelfreundliches Dämmmaterial entwickelt. Diese Holzschaumplatten werden ohne synthetische Bindemittel hergestellt und führen nicht zu Formaldehydemissionen. Holzschäume besitzen eine höhere Materialeffizienz, da jede hölzerne Biomasse als Rohstoff dafür eingesetzt werden kann.
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Best Practice: Im Zeichen des Grünen Kinos der FFA
Anlässlich der Berlinale präsentierte das Grüne Kino der FFA eine Bandbreite an Möglichkeiten, wie sich Kinos energie- und ressourcensparender betreiben lassen. Die Kinobetreiber*innen Wolfram Weber (Cinecitta in Nürnberg), Ulrike Spann (Hackesche Höfe Kino in Berlin) und Jörg Fritz (Saalbau Lichtspiele Heppenheim) stellten Beispiele aus der Praxis vor.
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FFA präsentiert Grünes Kino & ziemlich gute Beispiele
Bei der FFA-Podiumsdiskussion "Grünes Kino & ziemlich gute Beispiele - Förderung für die Sanierung im Bestand bis hin zu energieeffizienten Laserprojektoren" geben die Kinobetreiber*innen Ulrike Spann, Wolfram Weber und Jörg Fritz praktischen Einblick in Konzepte zur energetischen Sanierung, Effizienzmaßnahmen, nachhaltigen Beschaffung und Abfallvermeidung.
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